JL-Presseerklärung: "Solidarität mit den Protesten im Iran!"

Die Proteste im Iran finden kein Ende – immer noch zeigen sich viele Menschen im Iran unzufrieden mit der Politik des theokratischen Regimes unter Ahmadinedschad. Dabei wird die Staatsmacht immer brutaler, so dass es bei den neuesten Protesten bereits 8 Tote innerhalb eines Tages gab – als Reaktion hierauf werden natürlich auch die Proteste militanter.

Wir von Jonk Lénk begrüßen den anhaltenden Widerstand im Iran ausdrücklich und hoffen, dass sich die Widerstandsbewegung bald auch von Mir Hossein Mussawi lossagt und das ganze theokratische System in Frage stellt. Mussawi selbst kann nämlich aufgrund seiner antidemokratischen Politik, die während des Iran-Irak-Krieges zu tausenden Toten in den Reihen der politischen Opposition führte, keine Alternative zum amtierenden Präsidenten sein.
Wir sehen es aber als Notwendigkeit an, uns mit dem iranischen Protest zu solidarisieren, da wir als Linke ein theokratisches Regime konsequenterweise ablehnen und den Menschen von daher das unveräußerliche Recht zum Widerstand und zum Einfordern ihrer Rechte zugestehen. Unsere Solidarität gilt hierbei vor allem auch den politischen Gefangenen, die in Ausübung ihres Versammlungsrechtes und ihres Rechtes auf freie Meinungsäußerung eingesperrt wurden und weiterhin eingesperrt werden.

Für die Freiheit des iranischen Volkes – gegen Ahmadinedschad und Mussawi!

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